Anamnesegruppe

Die Anamnesegruppe bietet die Möglichkeit, das Gespräch mit PatientInnen zu üben, eine Beziehung zu ihr/ihm und ihrer/seiner Persönlichkeit herzustellen, sowie die eigene Wahrnehmung für angesprochene und nicht angesprochene Themen zu schärfen. Ausgehend vom biopsychosozialen Modell können körperliche, psychische und soziale Faktoren in ihrer aktuellen Bedeutung reflektiert und in differentialdiagnostische Überlegungen eingebracht werden. Diese Form des Anamnesegesprächs stellt eine Ergänzung zur klassischen Anamnese dar, wie sie im Rahmen der medizinischen Fächer (Innere Medizin, Neurologie, etc.) erlernt wird. Die Teilnahme von 2 Semestern Anamnesegruppe wird als freies Wahlfach im Rahmen des Medizinstudiums anerkannt.
 
 


Letzte Aktualisierung: 21.08.2013